So rufen Sie mit dem Los fair auf
- Erst die Frage, dann das Los. Stellen Sie die Frage der ganzen Klasse und ziehen Sie erst danach. So denken alle mit, nicht nur die Person, die schon feststeht.
- „Ohne Zurücklegen“ für eine Runde. Jede Person kommt genau einmal dran, bevor jemand zum zweiten Mal gezogen wird. Die Liste „Schon dran“ zeigt, wer in dieser Runde schon an der Reihe war.
- „Mit Zurücklegen“, damit niemand abschaltet. Wer gerade dran war, kann sofort wieder gezogen werden. Das passt zu kurzen Wiederholungsfragen.
- Mehrere auf einmal für Partnerarbeit oder für zwei, die gemeinsam an die Tafel kommen.
- Regeln vorher ansagen. Sagen Sie, ob das Los zählt, ob man einen Joker hat oder ob „Ich weiß es nicht, aber …“ eine gültige Antwort ist. Der Generator nimmt Ihnen nur das Auswählen ab.
Was sagt die Forschung zum Aufrufen ohne Meldung?
Eine Studie von Dallimore, Hertenstein und Platt (2013) hat Hochschulkurse verglichen. Wo häufig ohne Meldung aufgerufen wurde, meldeten sich mit der Zeit mehr Studierende auch von sich aus, und sie fühlten sich bei Diskussionen wohler; in Kursen mit wenig Aufrufen änderte sich das Wohlbefinden nicht. Die Studie untersucht Studierende, keine Schulklassen. Ob sich das Ergebnis auf Ihre Klasse übertragen lässt, entscheiden Sie selbst.
Ohne oder mit Zurücklegen?
Ohne Zurücklegen ist der Topf nach jeder Ziehung kleiner: Bei 25 Namen ist nach 25 Ziehungen jede Person genau einmal dran gewesen, dann beginnt eine neue Runde. Mit Zurücklegen ist jede Ziehung unabhängig von der vorigen; jemand kann zweimal hintereinander dran sein, eine andere Person lange nicht. Ziehen Sie mehrere auf einmal, kommt in einer Ziehung niemand doppelt vor.
Wie zufällig ist der Generator?
Jede Person, die im Topf ist, hat bei jeder Ziehung dieselbe Chance. Die Zufallszahlen kommen aus der
Browser-Funktion crypto.getRandomValues(), die kryptografisch starke Zufallswerte liefert.
Eine Kleinigkeit, die viele Zufallsgeneratoren falsch machen: Wer eine große Zufallszahl einfach durch die Zahl der Namen teilt und den Rest nimmt („Modulo“), bevorzugt die ersten Namen der Liste ein winziges bisschen. Dieser Generator verwirft die wenigen Zufallszahlen am oberen Ende, die dazu führen würden, und zieht neu. Mehrere Namen auf einmal zieht er mit dem Fisher-Yates-Verfahren.
Wie zeige ich das Ergebnis am Beamer?
Mit „Vollbild“ füllt die Anzeige den ganzen Bildschirm; Escape oder „Vollbild beenden“ schaltet zurück. Die Schrift ist auch aus der letzten Reihe gut lesbar. Vor dem Ergebnis laufen die Namen kurz durch, wie bei einer Lostrommel. Haben Sie in Ihrem System „Bewegung reduzieren“ eingestellt, erscheint das Ergebnis sofort.
Werden die Namen gespeichert?
Nur, wenn Sie das Häkchen „Liste auf diesem Gerät merken“ setzen. Dann bleiben die Liste und der Stand „Schon dran“ in diesem Browser gespeichert, damit Sie in der nächsten Stunde weitermachen können, und nirgends sonst. Ohne Häkchen sind die Namen nach dem Schließen der Seite weg. An unseren Server geht in keinem Fall etwas. Setzen Sie das Häkchen nur auf einem Gerät, das Sie allein nutzen. „Gespeicherte Eingaben löschen“ entfernt alles wieder; Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Weitere Werkzeuge
- Gruppen einteilen – dieselbe Namensliste in Zufallsgruppen aufteilen
- Sitzplan erstellen – Reihen, U-Form oder Gruppentische, zufällig verteilt
- Notenrechner – Durchschnitt, Notenpunkte, Abischnitt, Prozent in Note
- Kostenlos registrieren: Klassen, Noten und Klausuren in Lehrer-Helfer verwalten
Quellen
- Dallimore, Hertenstein, Platt: Impact of Cold-Calling on Student Voluntary Participation. Journal of Management Education 37 (3), 2013, S. 305–341 (ERIC EJ1009746) (abgerufen am 14. Oktober 2026)
- MDN Web Docs: Crypto.getRandomValues() (abgerufen am 14. Oktober 2026)
- MDN Web Docs: Fullscreen API (abgerufen am 14. Oktober 2026)
- MDN Web Docs: prefers-reduced-motion (abgerufen am 14. Oktober 2026)